Sicherheit

Reise- und Sicherheitshinweise

Immer wieder stößt man auf Artikel wie „Sind die Philippinen gefährlich?„ oder „Wie gefährlich ist es die Philippinen zu bereisen?“ Es gibt einige Reise- und Sicherheitshinweise, die auf den Philippinen beachtet werden solltest.

Darunter Naturkatastrophen, Regionen, die man meiden sollte und Gesetze, die beachtet werden müssen.
Nachfolgend die wichtigsten Informationen und ein paar Verhaltensregeln für eine Philippinen Reise.
Aktuelle Sicherheit- und Reisewarnungen sind beim Auswärtigen Amt nachzulesen.

Reisewarnungen für bestimmte Regionen

Langfristig sind Reisewarnungen für die folgenden Regionen ausgesprochen:

West Mindanao
Zamboanga Halbinsel
Sulu Inseln
Süd Palawan

Naturkatastrophen

Die Philippinen liegen wie viele andere Reiseziele auf dem pazifischen Feuerring (Vulkangürtel). Vulkanausbrüche, Erdbeben, sowie Tsunamis treten besonders häufig in diesen Regionen auf.

Erdbeben sind schwer vorhersehbar und daher ein Sicherheitsrisiko für eine Reise auf die Philippinen. Das letzte starke Erdbeben erschütterte das Land im Oktober 2013. Vulkanausbrüche sind möglich, aber alle Vulkane werden ganzjährig beobachtet und die Aktivität wird gemessen. Daher ist von einer geringen Gefahr auszugehen, da Vulkane nicht urplötzlich ausbrechen.

Die Taifun Saison in den Philippinen ist vorwiegend in der Zeit zwischen Juni und Dezember. Stark betroffen sind die Regionen nördlich von Mindoro, Luzon, und südliches Mindanao. Samar, Leyte und Siargao sind ebenfalls betroffen. Meist äußert sich ein Taifun in heftigen Regenmassen. Es kann zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. Taifune können jedoch mehrere Tage vorhergesagt werden, somit können die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Sollten inländische Behörden Reisewarnungen aussprechen, ist diesen Folge zu leisten.

Allgemeine Kriminalität

Die allgemeine Kriminalitätsrate ist erhöht. Besonders in den Großstädten wie Manila. Daher empfehlen wir auffällig teuren Schmuck nicht anzulegen. Nach Sonnenuntergang sollten sich Reisende auf belebten Plätzen aufhalten und kleinen Nebengassen meiden. Das Nachtleben kann durchaus genossen werden, wir empfehlen jedoch zu später Stunde mit Taxis zu fahren. Insgesamt herrscht eine hohe Polizeipräsenz, um das Gefühl von Sicherheit zu stärken.

Armut und Obdachlose
Die Armut kann erschütternd sein. Besonders in Metro Manila und Cebu-City wird einem dies bewusst. Vom modernen Viertel gelangt man schnell in Slums. In gewissen Gebieten leben viele Obdachlose, auch Kinder die teilweise ohne Eltern leben. Es kann vorkommen, dass Kinder betteln und Reisende ein Stück auf der Straße begleiten.

Rauch- und Alkoholverbot in der Öffentlichkeit

In der Öffentlichkeit herrscht Alkoholverbot. Auf den Straßen dürfen keine alkoholischen Getränke konsumiert werden. Für Raucher gilt in nur ausgewiesenen Raucherzonen in der Öffentlichkeit zu rauchen. In der Nähe von Schulen, Parks und öffentlichen Plätzen, wie zum Beispiel Bus Terminals, wird ganz besonders auf die Verbote Acht gegeben.

Verstöße werden oftmals unterschiedlich behandelt. Es können Geldstrafen oder auch Arrest drohen. Es gibt Fälle in denen gezielt Touristen zur Rechenschaft gezogen werden.

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